Studie zur Behandlung von Depressionen in Schwangerschaft und nach Geburt
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Über die Studie
Viele Frauen erleben in der Schwangerschaft oder nach der Geburt depressive Beschwerden. In unserer Studie untersuchen wir eine Behandlung ohne Medikamente: die repetitive transkranielle Magnetstimulation, kurz rTMS.
Die Teilnahme ist freiwillig. Wir nehmen uns Zeit, Ihre Fragen in Ruhe zu beantworten.
Probandinnen gesucht!
Wir suchen Frauen mit depressiven Symptomen während der Schwangerschaft oder bis zu einem Jahr nach der Geburt, die an einer nicht-invasiven Behandlungsmethode gegen Depression teilnehmen möchten.
Kennen Sie jemanden, den die Studie interessieren könnte? Hier ist unser Flyer auf Deutsch (PNG, 492 KB) und Flyer auf Englisch (PNG, 488 KB).
Lesen Sie die FAQs und melden Sie sich bei Interesse hier anAnmeldung. Wir freuen uns auf Sie!
Über uns
Unser interdisziplinäres Team umfasst Ärzt:innen, Fachpersonen für neurophysiologische Diagnostik, Pflegefachpersonen, Psycholog:innen sowie Praktikant:innen und Student:innen mit Interesse an der Studie.
Wir verfügen über langjährige Erfahrung in der Anwendung der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation (rTMS) bei Depressionen und weiteren psychiatrischen Erkrankungen. Ausserdem betreuen wir Sie gerne auch auf Englisch.
Wir freuen uns auf eine erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Die Studienprüferin, Frau Dr. med. Barbora Provaznikova, leitet seit mehreren Jahren rTMS-Behandlungen an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Sie verfügt über umfassende klinische Erfahrung in der Anwendung der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation und hat mehrere wissenschaftliche Publikationen zu diesem Themenbereich verfasst. In ihrer täglichen klinischen Arbeit betreut sie Patient:innen mit Depressionen und weiteren psychiatrischen Erkrankungen.
Neben dem Facharzttitel für Psychiatrie und Psychotherapie mit Schwerpunkt kognitive Verhaltenstherapie besitzt sie den Fähigkeitsausweis für interventionelle Psychiatrie. Darüber hinaus verfügt sie als praktische Ärztin über mehrjährige Erfahrung in der somatischen Medizin.
Ein besonderer klinischer und wissenschaftlicher Schwerpunkt von Frau Dr. med. Provaznikova liegt in der peripartalen Depression. Ihr Interesse gilt insbesondere der Weiterentwicklung wirksamer, gut verträglicher und alltagsnaher Behandlungsangebote für betroffene Frauen.
Prof. Dr. med. Sebastian Olbrich ist Chefarzt und Leiter des Zentrums für Depressionen, Angststörungen und Psychotherapie an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie verbindet er klinische Versorgung mit translationaler Forschung mit dem Ziel, innovative und individualisierte Behandlungsansätze für Menschen mit affektiven Erkrankungen weiterzuentwickeln.
Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der Analyse elektrophysiologischer Biomarker, insbesondere von EEG- und EKG-Daten, sowie in der Vorhersage von Therapieerfolgen. Dabei befasst er sich unter anderem mit neuromodulatorischen Verfahren wie rTMS und tACS sowie weiteren innovativen Therapieverfahren bei affektiven Störungen. Prof. Olbrich verfügt zudem über den Fähigkeitsausweis für Interventionelle Psychiatrie.